Die Museen im Rittergut Bangert
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Die Museen der Stadt Bad Kreuznach liegen in dem denkmalgeschützten ehemaligen Rittergut Bangert inmitten eines historischen Parks. Das Anwesen ließ Amalie von Dessau-Anhalt (1720 – 1793) in den siebziger Jahren des 18. Jahrhunderts für sich errichten. Im 19. Jahrhundert gehörte das Herrenhaus mit seinen Wirtschaftsgebäuden und Parkanlagen zunächst der Familie der Freiherrn von Recum. Andreas von Recum (1765 – 1828) kaufte auch die seit 1689 zerstörte Kauzenburg, die keine strategische Bedeutung mehr hatte, deren Hänge jedoch als bevorzugte Weinlage geschätzt wurden. Kauz und Burg sind daher Bestandteile des Familienwappens der von Recums, die 1813 durch Napoleon geadelt wurde und 1822 die Freiherrnwürde des bayrischen Königs erhielt. 1881 ging das Rittergut Bangert an die Großindustriellenfamilie Puricelli über, die neben der Rheinböller Eisenhütte zahlreiche Gasanstalten betrieb und im Rheinland die Monopolstellung innehatte. Nach dem 2. Weltkrieg beherbergte das Rittergut das Max-Planck-Institut für Landtechnik. Seit 1985/86 sind die Museen der Stadt Bad Kreuznach in dem Anwesen untergebracht. |
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Das Schloßparkmuseum, ehemals Herrenhaus des Gutes, in dem die prägende Innenausstattung des 19. Jahrhunderts in Teilbereichen erhalten ist, beherbergt neben den stadt- und kunstgeschichtlichen Sammlungen auch eine vor- und frühgeschichtliche Abteilung. Vom Schloßparkmuseum führt der Weg
durch den Park zu
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Schloßparkmuseum |
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In der großen Ausstellungshalle
entführt eine aufwändige Dauerausstellung in die fabelhafte
Figurentheaterwelt, ein Theatersaal für experimentierfreudige
Puppenspielkünstler steht bereit und in einer Demonstrationswerkstatt
Vom PuK führt der Weg weiter zum dritten Museum im Rittergut Bangert. |
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Museum für
PuppentheaterKultur |
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Die aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammende Scheune des ehemaligen Gutes bietet auf rund 1.000 qm Ausstellungsfläche einen Überblick über die römische Epoche in Stadt und Kreis. Hauptattraktion sind die beiden aus der Mitte des 3. Jahrhunderts stammende Mosaikböden, die in der benachbarten römischen Villa gefunden wurden. |
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Römerhalle |
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