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Zum Tod des Sammlers und Figurentheaterenthusiasten Karl-Heinz Rother (Eitorf) |
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Das „Fünfjährige“ des Museums für PuppentheaterKultur
–
die thematischen Projekte und Schwerpunkte aus 5 Jahren PuK
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Achtung: NEUE HOLZKÖPFE
- Neuerwerbungen und Schenkungen
für die Sammlungen des PuK |
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Ministerpräsident Kurt Beck zu Gast im PuK |
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STARS AN FÄDEN MIT KULTSTATUS
Kultnacht zu dem berühmten Marionettentheater:
Anekdoten aus
60 Jahren Augsburger Puppenkiste (Oeffentlicher Anzeiger 01.09.2009) |
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WIEDERSEHEN MIT ROBBI UND TOBBI
Puppentheater Sommerausflug mit Freunden ins "PuK"
in Bad Kreuznach
(Allgemeine Zeitung 01.08.2009) |
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SPANNENDER STOFF FÜR STRIPPENZIEHER
(Das Museumsmagazin, Ausgabe 2007)
Das Bad Kreuznacher Museum für PuppentheaterKultur verzaubert seine Besucher
spielend |
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zurück zum PuK
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Zum Tod des Sammlers und Figurentheaterenthusiasten Karl-Heinz Rother (Eitorf) |
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Die umfangreiche Privatsammlung Rother, heute „Landessammlung Rother“ war als Grundstock ein großer Schatz für den Aufbau des Museums für PuppentheaterKultur.
Der Schwerpunkt der Rotherschen Sammelleidenschaft lag auf den deutschen Puppengestaltern der 50er und 60er Jahre und wurde anschaulich in die Dauerausstellung integriert, zum Beispiel durch die Fülle an Exponaten des legendären Schnitzers Till de Kock, und abgerundet durch seine Schnitzwerkstatt, die mit tatkräftiger Unterstützung des PuK-Fördervereins ins Museum gelangte.
Neben Figuren sind eben auch andere Exponate aussagekräftig: Ein Koffer zum Beispiel, ein Textbuch, ein Requisit – alles Dinge, die man „belauschen“ kann, die dem Museumsbesucher Geschichten erzählen. Im Spiel erfüllen die Theaterdinge ihren Zweck. Wenn der Puppenspieler aufhören muss oder für immer abtritt, dann sterben diese Dinge oftmals mit. All dies gesammelt und bewahrt zu haben, ist die große Leistung von Karl-Heinz Rother.
Sein Tod ist der gegebene Anlass, ihm im Namen des PuK für sein Lebenswerk zu danken.
Der Förderverein des Museums hat Karl-Heinz Rother zum Ehrenmitglied ernannt und die Bezeichnung „Landessammlung Rother“ verbindet das von Rother Erreichte mit den Entwicklungen des Museums für PuppentheaterKultur, seit der Eröffnung im Jahre 2005.

K. H. Rother vor Figuren von Carl-Schröder („Faust“-Puppenspiel)
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Das „Fünfjährige“ des Museums für PuppentheaterKultur –
die thematischen Projekte und Schwerpunkte aus 5 Jahren PuK
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1. Sonderausstellungen
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2005 |
Gestaltung und Einrichtung der permanenten Ausstellung zum Thema
„PuppentheaterKultur in Deutschland – Geschichte und Geschichten von 1900 bis
zur Gegenwart“ |
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2006 |
„Mozart am Faden“ (Ein Beitrag zum Mozartjahr) |
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2006 |
„Märchenwelten – Matthias Kuchta
und seine Märchengestalten“ |
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2007 |
„Die
Lebenswelt der Astrid Lindgren – 100 Puppen gratulieren“ |
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Bild: Marionette Pippi Langstrumpf aus dem theatrium / Bremen;
Foto: Kind |
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2007 |
„Werkstattphantasie – Bühnenmagie - 55 Jahre Puppenspieler Albrecht Roser“
(Eine Ausstellung zum Lebenswerk des Künstlers) |
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2008 |
„Prager Marionetten – Böhmisches Puppenspiel“ |
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2008 |
„Zwei
Puppenspielerleben: Kurt und Toni Seiler- Ein Künstlerberuf im
Wandel der Zeit“ |
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2009 |
„60 Jahre Augsburger Puppenkiste: Jim Knopf, Kater Mikesch
und Bill Bo“ (Jubiläumsausstellung) |
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2009 |
„In
80 Briefmarken um die Welt des Puppentheaters“
(Foyerausstellung) |
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2010 |
„Sonne,
Mond und Sterne – Eine Theaterausstellung für die ganze Familie“ |
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2010 |
„Bross 100 – Einhundert Figuren aus Meisterhand“
(Figurenschau zum 100. Geb. des Figurengestalters Fritz-Herbert Bross)
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2. Festivals
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2004 |
Festival “marionettissimo (1)” |
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2005 |
„PuK-Festival der PuppentheaterKultur“
- zeitgenössisches Figurentheater für Große und Kleine - |
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2006 |
Festival „marionettissimo
(2)“
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2007 |
„Festival PuppentheaterKultur
International“ |
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2008 |
Festival „marionettissimo
(3)“ - Die Kunst des Spiels am Faden: gestern - heute - morgen - |
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Bild: Stargast des
Festivals: Helena Stachova
vom Prager Marionettentheater Spejbl und Hurvinek |
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2009 |
„FigurentheaterFestival
nach Noten“ - musikalische Inszenierungen - |
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2010 |
Festival „marionettissimo (4)“
- Die Kunst des Spiels am Faden - |
3. Einzelne thematische Veranstaltungen im Museum für PuppentheaterKultur
(Auswahl)
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März
2006 |
Organisation und Durchführung von Jahreshauptversammlung
und Rahmenprogramm der UNIMA BRD e. V. (Union Internationale de la Marionnette)
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Mai
2006 |
Präsentation türkischer Schattenspielkünste
in Zusammenarbeit mit dem Türkischen Konsulat Mainz und
Herrn Oberbürgermeister Andreas Ludwig
(Spiel- und Figurenübergabe mit dem Schattenspielmeister Orhan Kurt) |
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September 2007 |
Letztes Gastspiel „Gustaf und sein Ensemble“
(mit Prof. Albrecht Roser und Ingrid Höfer) |
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2007 |
Produktion der DVD-Dokumentation
mit dem volkstümlichen Marionettenspieler Kurt Dombrowsky „Sie
zogen von Gasthof zu Gasthof“ |
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Bild: Kurt Dombrowsky
bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritte im PuK; Foto:
Voigt-Gladigau |
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Februar 2008 |
Symposium von Wissenschafts-Kommission der UNIMA BRD
und Research Commission der Welt-UNIMA im PuK;
Mitherausgeber der Dokumentation: „Das Bad Kreuznacher Symposium –
neue Ergebnisse auf dem Gebiet der Europäischen Puppentheatergeschichte“
(Das andere Theater – Sonderausgabe der Unima-Fachzeitschrift) |
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März
2008 |
Letzter Auftritt des slowakischen Volkspuppenspielers Anton Anderle
im Rahmen der Vernissage zur Ausstellung „Prager Marionetten –
Böhmisches Puppenspiel“ |
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September 2008 |
Auftritt von Wolfgang Buresch
mit Hase Cäsar (TV Stars des Schwarz-Weiß- Fernsehens) in der
neu gestalteten Museumsabteilung „Bewegte Bilder – bewegte
Puppen“ |
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Juni
2009 |
Sondergastspiel chinesischer Marionettenkünstler im Rahmen der
Partnerschaft des Landes Rheinland-Pfalz mit der Provinz Fujian |
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Juni
2009 |
Uraufführung des Marionettenspiels „Urmels große Reise“
durch das Tournée-Ensemble der Augsburger Puppenkiste
(Premieren im PuK-Theatersaal gab es auch mit dem Hohenloher Figurentheater,
dem Puppentheater Gugelhupf und Figurentheater Manfred Künster) |
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August 2009 |
Die
Kultnacht zur Augsburger Puppenkiste (u.a. mit Theaterdirektor Klaus Marschall und den
Puppenkisten-Urgesteinen Margot Schellemann und Christel Peschke) |
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März
2010 |
Gastausstellung im Schwarzwald innerhalb des Rahmenprogramms zur
„22. Gernsbacher Puppentheaterwoche“ |
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seit
2005 |
Pflege und Erweiterung des VDP-Fotoarchives
(In Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Puppentheater e. V.) |
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seit
2007 |
Recherche mit wissenschaftliche Aufarbeitung zum Arbeitsleben
des Puppenspielers Franz-Heinz Wolf / „Rüsselsheimer
Puppenspiele“
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seit
2009 |
Langfristiges Fotoprojekt: Puppenspieler im Portrait (in
Zusammenarbeit mit dem Kreuznacher Fotografen Gerhard Kind)
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Zusammenstellung: Markus Dorner im Mai 2010
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Achtung: NEUE HOLZKÖPFE
- Neuerwerbungen und Schenkungen für die Sammlungen des PuK |
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Seit der Eröffnung des Museums für PuppentheaterKultur im Jahre 2005 kamen als
Ergänzung zur Landessammlung Rother ca. 500 Theatralia hinzu. Darunter
interessante Objekte, wie die vier exotischen Wassermarionetten aus Vietnam oder
die antike Ansager-Handpuppe „August Nudeltute“ aus dem Fundus des legendären
Jahrmarktkasperspielers und späteren „Heidekaspers“ Walter Büttner.
Der jüngste Ankauf, etliche Figuren aus dem Lebenswerk von Prof. Albrecht Roser,
konnte aus Mitteln der „Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur“ getätigt werden und
sicherte die Sammlungsqualität des Museums in Bad Kreuznach.
Die Puppet Players aus München stifteten u.a. den kompletten Figurensatz
„Inuk und das Geheimnis der Sonne“ hinzu, der aus insgesamt 18 Marionetten von
Höchster bildnerischer Qualität besteht.
Museumsleiter Markus Dorner stellte eine Auswahl der Neuerwerbungen bei einer
öffentlichen Führung im April vor und erläuterte Herkunft, Qualität und Funktionsweise
der ausgewählten Exponate.

Ansager „August Nudeltute“, große Jahrmarktshandpuppe
aus dem Büttnerschen Kaspertheater, ca. 1860
Foto: Kind
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Ministerpräsident Kurt Beck zu Gast im PuK |
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Nach zwei vergeblichen Anläufen hat es nun mit dem Besuch des Ministerpräsidenten im PuK geklappt.. Oberbürgermeister Andreas Ludwig, Kulturdezernentin Andrea Manz und PuK-Leiter begrüßten Kurt Beck, der nicht mit leeren Händen kam. Als Vorsitzender der rheinland-pfälzischen Kulturstiftung hatte er einen Bewilligungsbescheid über 33500 Euro mitgebracht. Damit ist das Museum in der Lage, sich sieben wertvolle Puppen von Professor Albrecht Roser zu sichern. Dafür gab es nicht nur einen herzlichen Dank von Ludwig, Manz und Dorner, „Es ist mir eine Ehre, dass so wichtige Puppen aus meinen Lebenswerk übernommen werden könnte“, übermittelte der legendäre Puppenspiel-Professor dem Ministerpräsidenten schriftlich.
Anschließend ließ sich Kurt Beck von Kulturdezernentin Andrea Manz durch das Museum führen. Er hatte an den vielen interessanten Exponaten sichtlich Freude und Spaß. Von der abschließenden Puppenspielvorführung mit Mozart und Rossini des Museumsleiters Dorner war der Landesvater so begeistert, dass er ihn spontan einlud, das PuK beim Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt/Weinstraße und am Kinderempfang in der Staatskanzlei zu präsentieren. Viel Lob vom Ministerpräsident gab es auch für die ehrenamtliche Arbeit des Fördervereins. Die Vorsitzende Maria Kauffmann berichtete von erfolgreichen Museumsführungen für blinde Besucher. Geplant ist zudem eine Zusammenarbeit mit der Sprachheilschule in Meisenheim.

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