| Rückschau auf das FESTIVAL „PINOCCHIO UND CO – ITALO-VIELES FIGURENTHEATER“ 04. bis 28. November 2011 im Museum für PuppentheaterKultur (PuK) | ... mehr |
| BESEELTE PUPPEN AUS BURMA | ... mehr |
| Weltflug - ein verwirklichter Kindheitstraum | ... mehr |
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Das „Fünfjährige“ des Museums für PuppentheaterKultur – die thematischen Projekte und Schwerpunkte aus 5 Jahren PuK |
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| Ministerpräsident Kurt Beck zu Gast im PuK | ... mehr |
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WIEDERSEHEN MIT ROBBI UND TOBBI Puppentheater Sommerausflug mit Freunden ins "PuK" in Bad Kreuznach (Allgemeine Zeitung 01.08.2009) |
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| SPANNENDER STOFF FÜR STRIPPENZIEHER
(Das Museumsmagazin, Ausgabe 2007) Das Bad Kreuznacher Museum für PuppentheaterKultur verzaubert seine Besucher spielend |
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Das Museum für PuppentheaterKultur der Stadt Bad Kreuznach richtete seinen Blick im November 2011 gen Süden. Das Figurentheaterfestival war 2011 der Theaterkultur Italiens gewidmet: Geburtsort der Commedia dell‘arte, Herkunftsland von Pulcinella und Pinocchio und Heimat der weltberühmten Opera dei pupi (Siziliens Marionetten). Italienische PuppenspielkünstlerInnen bestritten das Programm im PuK im Wechsel mit Figurenspielern und -spielerinnen aus Deutschland. Dabei wiesen alle Aufführungen einen Bezug zum Thema Italien auf. So trafen die Helden „Don Camillo und Peppone“ auf dramatisches sizilianisches Marionettentheater, gefolgt von artistischen Einlagen der temperamentvollen Römerin Laura Kibel, die mit ihrem Programm „teatro dei piedi“ im wahrsten Sinne des Wortes Theater mit „Hand und Fuß“ auf die Bühne brachte. Vier Theaterkompagnien kamen aus Italien nach Rheinland-Pfalz, und zwar aus Rom, Turin, Palermo und von der Insel Sardinien. Einer der Höhepunkte war der Lange Figurentheaterabend am 12. November 2011, bei dem wieder alle Räume des PuK bespielt wurden. Insgesamt besuchten 1600 Zuschauer die Aufführungen im Festivalmonat November. DREI ZUSATZVORSTELLUNGEN WURDEN WEGEN GROSSER NACHFRAGE EINGESCHOBEN!
Der Puparo Salvatore Bumbello zeigt an einem Pupo wie sizilianische Marionetten gespielt werden.
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Vor dicht besetzten Zuschauerrängen gab es im Museum für PuppentheaterKultur Marionettenspiel im exotischen Gewand und mit einer über 600 jährigen Tradition zu erleben. Im extra für die ausgedehnte Europatournée zusammengestellten tänzerisch geprägten Szenenprogramm wurden Begebenheiten aus dem indischen Ramayana und einer uralten Legende aus dem burmesischen Geschichtenzyklus Jataka gezeigt. Letzteres wurde dabei zum inhaltlichen Höhepunkt, wurde doch dabei virtuos und stimmungsvoll eine der zahlreichen Inkarnationen des Buddhas erzählt. Begleitet wurde der ganze Marionettenabend von traditioneller Orchestermusik und einer rhythmischen Symphonie zahlreicher Gongs, Zimbeln und Trommeln. Zur Begeisterung des anwesenden Publikums verstand es die sechsköpfige Marionettenspielertruppe "Htwe Oo Myanmar" dabei bestimmte markante Bewegungen punktgenau auf die percussiven Höhepunkte der Musik zu setzen. Eine hohe Kunstfertigkeit wurde dabei offenbar. Durch den eineinhalbstündigen Abend führte Musumsleiter Markus Dorner, der mit kurzen Moderationen den Zugang zu den fremden Mythen Asiens erleichterte und Wissenswertes zur Technik der burmesischen Marionetten beizusteuern wusste. PuK-Hausmeister Walter Juchem sorgte mit großer Geduld dafür, daß die weitgereisten Gäste aus Myanmar vor Ort in Bad Kreuznach die gleichen technischen Spielbedingungen vorfanden, wie in ihrem Heimatland. Als Zugabe lud die virtuose Truppe der burmesischen Marionettenkünstler das Kreuznacher Publikum vor die Bühne und der ein oder andere Gast durfte selbst einmal die Fäden einer burmesischen Prinzessinenpuppe oder eines Vogel-Mensch-Fabelwesen ziehen. Für die Burmesen haben Marionetten eine echte Seele und von dieser Beseeltheit der alten Volkskunst waren alle Zuschauer nach der Darbietung überzeugt.
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Melanie und Andreas Stütz schlossen ihre Abenteuerreise ab und erfüllten sich einen lang gehegten Kindheitstraum. Die beiden besuchten am 16.11. persönlich die Originale ,,Robbi und Tobbi“ im Museum für PuppentheaterKultur in Bad Kreuznach, um sich für die Inspiration ihres Kindheitstraumes zu bedanken. Sie betrachteten das Original,,Fliewatüüt" und zogen amüsiert den Vergleich zu ihrem Gyrocopter, oder wie Robbi und Tobbi es nennen würden: ,,Fliewatüüt“. Sie waren erstaunt über die Ähnlichkeit zwischen ihrem Traghubschrauber und dem Original aus der legendären Kultserie der 70er Jahre. Melanie träumte als Kind in der DDR vom grenzenlosen Reisen, am besten gleich in den Weltraum. Andreas verschlang als kleiner Junge in Westdeutschland die TV-Kinderserie ,,Robbi, Tobbi und das Fliewattüüt“. Sein Kindheitstraum war es, wie Tobbi eine Weltreise mit einem Vehikel zu machen, das Fliegen ,,Flie“, wassern „wa“ und wie ein Auto ,,tüüt“ fahren kann. Als Ehepaar vereint, realisieren die beiden ihren Kindheitstraum von einer unbegrenzten Weltreise mit einem ,,Fliewatüüt“-ähnlichen Flugzeug, dem Gyrocopter. Damit fliegen Sie zwar nicht in den Weltraum, jedoch in einem packenden Gyrocopter- Abenteuer durch Europa, entlang des Jakobswegs, Afrika, Australien, Neuseeland, USA und Südamerika. Auf ihrer Reise befragten sie Erwachsene und Kinder nach ihren Kindheitsträumen. Ein wahres Abenteuer, vom Leben geschrieben. Text und Foto: Max Hobbach (FSJ-Kultur im PuK) weitere Informationen: www.weltflug.tv
2012 wird übrigens das 40jährige Jubiläum der Erstausstrahlung von „Robbi, Tobbi
und das Fliewatüüt“ groß im PuK gefeiert. |
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1. Sonderausstellungen
2. Festivals
3. Einzelne thematische Veranstaltungen im Museum für PuppentheaterKultur (Auswahl)
Zusammenstellung: Markus Dorner im Mai 2010 |
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Nach zwei vergeblichen Anläufen hat es nun mit dem Besuch des Ministerpräsidenten im PuK geklappt.. Oberbürgermeister Andreas Ludwig, Kulturdezernentin Andrea Manz und PuK-Leiter begrüßten Kurt Beck, der nicht mit leeren Händen kam. Als Vorsitzender der rheinland-pfälzischen Kulturstiftung hatte er einen Bewilligungsbescheid über 33500 Euro mitgebracht. Damit ist das Museum in der Lage, sich sieben wertvolle Puppen von Professor Albrecht Roser zu sichern. Dafür gab es nicht nur einen herzlichen Dank von Ludwig, Manz und Dorner, „Es ist mir eine Ehre, dass so wichtige Puppen aus meinen Lebenswerk übernommen werden könnte“, übermittelte der legendäre Puppenspiel-Professor dem Ministerpräsidenten schriftlich.
Anschließend ließ sich Kurt Beck von Kulturdezernentin Andrea Manz durch das Museum führen. Er hatte an den vielen interessanten Exponaten sichtlich Freude und Spaß. Von der abschließenden Puppenspielvorführung mit Mozart und Rossini des Museumsleiters Dorner war der Landesvater so begeistert, dass er ihn spontan einlud, das PuK beim Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt/Weinstraße und am Kinderempfang in der Staatskanzlei zu präsentieren. Viel Lob vom Ministerpräsident gab es auch für die ehrenamtliche Arbeit des Fördervereins. Die Vorsitzende Maria Kauffmann berichtete von erfolgreichen Museumsführungen für blinde Besucher. Geplant ist zudem eine Zusammenarbeit mit der Sprachheilschule in Meisenheim.
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